Freitag, 15. April 2011
Leben in der Wüste III
janine, 08:44h
Dank momentan noch humaner Temperatur fühlen sich meine Gartenpflänzchen eigentlich ganz wohl.
Der / Die / Das Aloe Vera wächst nun schon fleissig seit einem Jahr und hat die braunen Froststellen schon fast wieder weggewuppt, unser Mini-Orleander blüht zum ersten Mal und auch der Rosa-Pseudo-Blüten-Stamm (dessen Namen wir immer noch nicht kennen) sieht toll aus.
Allerdings gibt es da eine Pflanze, bei der versagt mein braun-grüner Daumen leider kläglich. Ich mag Jasmin total gern, vor allem abends, wenn eine dicke süßliche Dunstwolke einen benebelt. Aber irgendwie mag sie mich nicht..
Zuerst haben wir es mit einem großen Stamm versucht, der nach kürzester Zeit alle Blüten samt verlockenem Duft auf nimmer wiedersehen verlor und die Blätter braune Flecken bekamen. Gewachsen sind nur zwei, drei lange Triebe, die wie ungekochte Spaghetti abstanden und irgendwann konnte ich dieses hässliche Elend dann doch nicht mehr ertragen.
Nun hab ich mich noch mal an ein kleines Pflänzchen herangewagt, es eifrig gegossen, bei Wind sofort an einen geschützten Platz gestellt, ansonsten viel Sonne, aber auch nicht zu viel. Und trotzdem sind schon alle Blüten braun und die Blätter fangen an, sich einzurollen und sehen einfach - vertrocknet aus. Frustrierend!
Ich schiebe es einfach mal auf die Luftfeuchtigkeit, die hier bekanntlich bedeutend niedriger ist, als in China.
Trotzdem schade. Und warum verkaufen die überhaupt Pflanzen, die man nach zwei Wochen direkt auf den Kompost werfen kann..
Meine Geranien hingegen leuchten weiterhin in purpurroter Penetranz, auch wenn immer mal wieder die Frage auftaucht, ob man die verblühten Dolden eigentlich mal abschneiden müsste... Ach watt - dat geht schon so.
Meine im vergangenen Jahr angefangene Kräuterzucht trägt im Übrigen doch Früchte. Die Topfkräuter sind zwar alle weggekokelt, doch ein kleines Basilikumbaby fand sein liebloses Blumenbett direkt unter dem Springbrunnen, weil die Töpfe schon zu voll waren. Und genau DAS Baby, als einziger Überlebender, wuchs zu einem wahren Basilikum-Godzilla heran - mindestens genauso groß und mindestens genauso unansehnlich. Mit den kleinen schnuckeligen Küchenpflänzchen im Supermarkt hatte dieser Mutant wirklich gar nichts mehr gemein, windschief und schwer hingen die unzähligen Triebe an einem Fingerdicken Stengel, der sich unter seiner Last über den Beetrand flätzte. Trotz großer Ähnlichkeit zu einer Brennnesselinvasion gebe ich zu, ich hegte trotz allem amouröse Gefühle für meinen hässlichen Freund und war schon traurig, als Hauke ihn eines Tages im Winter einfach fällte.
Doch nicht nur auf Unkraut trifft das Sprichwort zu, beim letzten Zupfen fielen uns etliche kleine Sprösslinge um den Springbrunnen auf - die Basilikumbrennnessel hat einfach hinter unserem Rücken ihre vermutlich ebenso groteske Nachkommenschaft hinterlassen.
Es ist jawohl klar, dass die NICHT in einen Topf kommen, sondernhübsch direkt in der Erde weiterwuchern dürfen. Derweil kümmere ich mich auch um Schubkarren voll Tomaten und Mozzarella..
Der / Die / Das Aloe Vera wächst nun schon fleissig seit einem Jahr und hat die braunen Froststellen schon fast wieder weggewuppt, unser Mini-Orleander blüht zum ersten Mal und auch der Rosa-Pseudo-Blüten-Stamm (dessen Namen wir immer noch nicht kennen) sieht toll aus.
Allerdings gibt es da eine Pflanze, bei der versagt mein braun-grüner Daumen leider kläglich. Ich mag Jasmin total gern, vor allem abends, wenn eine dicke süßliche Dunstwolke einen benebelt. Aber irgendwie mag sie mich nicht..
Zuerst haben wir es mit einem großen Stamm versucht, der nach kürzester Zeit alle Blüten samt verlockenem Duft auf nimmer wiedersehen verlor und die Blätter braune Flecken bekamen. Gewachsen sind nur zwei, drei lange Triebe, die wie ungekochte Spaghetti abstanden und irgendwann konnte ich dieses hässliche Elend dann doch nicht mehr ertragen.
Nun hab ich mich noch mal an ein kleines Pflänzchen herangewagt, es eifrig gegossen, bei Wind sofort an einen geschützten Platz gestellt, ansonsten viel Sonne, aber auch nicht zu viel. Und trotzdem sind schon alle Blüten braun und die Blätter fangen an, sich einzurollen und sehen einfach - vertrocknet aus. Frustrierend!
Ich schiebe es einfach mal auf die Luftfeuchtigkeit, die hier bekanntlich bedeutend niedriger ist, als in China.
Trotzdem schade. Und warum verkaufen die überhaupt Pflanzen, die man nach zwei Wochen direkt auf den Kompost werfen kann..
Meine Geranien hingegen leuchten weiterhin in purpurroter Penetranz, auch wenn immer mal wieder die Frage auftaucht, ob man die verblühten Dolden eigentlich mal abschneiden müsste... Ach watt - dat geht schon so.
Meine im vergangenen Jahr angefangene Kräuterzucht trägt im Übrigen doch Früchte. Die Topfkräuter sind zwar alle weggekokelt, doch ein kleines Basilikumbaby fand sein liebloses Blumenbett direkt unter dem Springbrunnen, weil die Töpfe schon zu voll waren. Und genau DAS Baby, als einziger Überlebender, wuchs zu einem wahren Basilikum-Godzilla heran - mindestens genauso groß und mindestens genauso unansehnlich. Mit den kleinen schnuckeligen Küchenpflänzchen im Supermarkt hatte dieser Mutant wirklich gar nichts mehr gemein, windschief und schwer hingen die unzähligen Triebe an einem Fingerdicken Stengel, der sich unter seiner Last über den Beetrand flätzte. Trotz großer Ähnlichkeit zu einer Brennnesselinvasion gebe ich zu, ich hegte trotz allem amouröse Gefühle für meinen hässlichen Freund und war schon traurig, als Hauke ihn eines Tages im Winter einfach fällte.
Doch nicht nur auf Unkraut trifft das Sprichwort zu, beim letzten Zupfen fielen uns etliche kleine Sprösslinge um den Springbrunnen auf - die Basilikumbrennnessel hat einfach hinter unserem Rücken ihre vermutlich ebenso groteske Nachkommenschaft hinterlassen.
Es ist jawohl klar, dass die NICHT in einen Topf kommen, sondern
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